Michael Why

Prof. Franz Hörmann – Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien und zusätzlich seit Wintersemester 2001/2002 Gastprofessor am Institut für Wirtschaftsinformatik (Communications Engineering) der Johannes Kepler Universität Linz:

Habe heute ein spannendes Buch fertig gelesen und gratuliere dem Autor:

Auch er geht davon aus, dass wir das bestehende Geldsystem durch etwas besseres ersetzen sollten/müssten. Die Idee alle Güter und Dienstleistungen nur noch in menschlicher Arbeitszeit zu bewerten (die Stunden menschlicher Arbeitskraft, die darin stecken und zwar Cradle2Cradle, also vom Rohstoff bis zur Rückführung in den ökologischen oder einen anderen wirtschaftlichen Kreislauf) ist wahrlich genial.

Wenn wir das flächendeckend umsetzen, sehen wir auch genau, wo noch Verbesserungs- = Einsparungspotential vorhanden ist. Meiner Meinung nach könnte man das noch mit einem „Schulnotensystem“ für die Art der Arbeit ergänzen (0 = ich liebe diese Tätigkeit = Hobby, 5 = gefährlich, gesundheitsschädlich, ich würde es am liebsten gar nicht tun). Jeder Erfinder, der eine Arbeit überflüssig macht, würde z.B. mit 10% der gesamten wegfallenden Arbeitsstunden eines Jahres multipliziert mit diesem „Schädlichkeitsfaktor“ belohnt werden (bei der miesesten Arbeit wären das dann 50% der gesamten eingesparten Jahresarbeitszeit). Tätigkeiten mit 0-Bewertung würden nie eingespart, weil sie ja Hobbies sind bzw. der menschlichen Entfaltung dienen.

Damit wäre ein Anreiz gegeben, ungeliebte Tätigkeiten gezielt wegzurationalisieren und irgendwann führen wir nur noch mit 0 bewertete Tätigkeiten aus – dann leben wir wahrlich im Paradies!

Siehe: Webseite von Franz Hörmann; Franz Hörmann auf Facebook

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